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die Perlgemeinschaft
Ebenfalls ein starkes Argument für Perl sind die Menschen, die sich damit befassen.
Ein kurzer Blick auf die
Seite der Perlmonger reicht, um welche in einer naheliegenden Stadt
treffen zu können. Die Frankfurter gehören ohne Zweifel zu den aktivsten,
denn nicht zufällig findet der nun schon dreizehnte deutsche
Perl-Workshop im Oktober
diesen Jahres auch dort statt. Jeder mit ernsthaftem Interesse ist dort herzlich eingeladen.
Der deutsche war zwar der erste, aber mittlerweile finden solche Workshops überall
auf der Welt statt. Dem unaufhaltsamen Andrew Shitow gelang es sogar zwischen Minsk
und Wladivostok fast 10 Workshops in nur einem Jahr zu organisieren. Dafür überließ
man dieses Jahr auch ihm die Ausführung der
YAPC::EU vom 15. bis 17. August in Riga.
Diese Treffen von ca. 300 bis 400 Menschen auf kontinentaler Ebene sind ebenfalls
reine Begegnungen der sich selbst organisierenden Gemeinschaft. Dahingegen ist die
OSCON in den USA, die einst als Perl-Conference entstand, eine eher kommerzielle
Veranstaltung mit wesentlich mehr Besuchern. Dort reden regelmäßig Perl-Größen wie
Damian Conway, für den immer schon ein Raum einen ganzen Tag eingeplant ist, oder
Larry Wall, der dort seine jährliche "state of the onion"-Rede hält, in der er den jeweiligen
Zustand von Perl zu beschreiben versucht. Daraus leitet sich das Zwiebel-Logo der
Perl-Foundation ab, welche die meisten rechtlichen und finanziellen Dinge für Perl regelt.
Sie empfängt vor allem Spenden und fördert damit besonders wichtige Vorhaben und
betreibt die Server, auf denen die wichtigen Seiten laufen, wie
Perl's Heimseite perl.org,
die Dokumentation, das CPAN, das
zentrale Diskussionsforum,
Blogs und die Netzseiten
vieler der großen Projekte.
Die URL de.perl.org leitet auf das
größte deutsche Forum um, das auch ein Wiki und
die deutsche Perldokumentation umfasst. Dort tummeln sich unter anderem die Macher
des
Perl-Magazins $foo und der eher auf Anfänger ausgerichteten
Perlzeitung.
Es gibt aber auch andere Foren wie
perlunity und andere Zeitschriften wie das
Linux-Magazin,
das in jeder Ausgabe eine Perl-Kolumne hat. Auch
heise hat ab und an einen Perl-Artikel,
aber um wirklich auf dem laufenden zu bleiben empfehlen sich die deutschen
perl-nachrichten.
Wer englisch lesen kann, sollte die spärlichen
perlnews meiden und gleich auf
perlsphere oder
den
blogs.perl sich das Passende suchen, ganz gut gefiltert auch auf
perlbuzz.
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HerbertBreunung - 2011-06-29